Pfostenverankerung – damit der Zaun auch wirklich stabil ist

Ganz gleich, ob ein Sichtschutz vorgenommen werden soll, eine Pergola, ein vector-163530_640Maschendrahtzaun oder ein Doppelstabmattenzaun angelegt werden darf: Der Angelpunkt darf bei diesem Vorhaben niemals unter den Tisch fallengelassen werden. Die tragenden Pfosten sind praktische Zaunelemente, die im Boden verankert werden und somit für Stabilität sorgen. Hierbei müssen jedoch verschiedene Punkte beachtet werden, damit die Standsicherheit gegeben ist.

Einfache Methode für jeden Sichtschutz

Besonders gern werden Zäune aus Holz angelegt. Zu früheren Zeiten wurden die angespitzten Holzpfosten einfach mit viel Kraftaufwand in die Erde geschlagen oder schlicht eingesetzt. Damit diese Vorrichtung auch Bestand hatte, wurden die Zaunelemente vor dem Einsatz mit Teer bestrichen.

Während diese Methode auch heute noch derart vollzogen werden könnte, müsste hier jedoch der Aspekt der Zierde weichen. Und so werden vermehrt teure Materialien angeschafft, die allerdings auch mehr Pflege bedürfen. Nichtsdestotrotz darf an der optimalen Methode, den Pfosten einzusetzen, nicht an Zeit und Aufwand gespart werden.

Mit Bodenhülsen zu Werke gehen

Soll beim Zaunaufbau auf ein stabiles Fundament aus Zeitgründen verzichtet werden, sollte hier auf Bodenhülsen setzen. Diese können wahlweise eingeschlagen oder eingeschraubt werden. Ob beim Jägerzaun, beim Doppelstabmattenzaun oder beim Maschendrahtzaun: Die Bodenhülsen werden hier mit einem schweren Hammer in den Erdboden eingetrieben, damit ein gewissenhafter Halt gewährleistet werden kann.

Damit das Material nicht leidet, wird sich eines Holzkolbens bedient, der bestenfalls aus Hartholz besteht. Beim Einsetzen des Pfostens sollten Heimwerker darauf achten, dass zwischen dem Stützenschuh und der Pfostenunterseite immer ein guter Zentimeter Platz bleibt. So kann Regenwasser besser ablaufen und eine etwaige Fäulnis ausgeschlossen werden.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte die Pfostenverankerung mit Beton fundamentieren. Die Zaunelemente können demnach besser getragen und befestigt werden. Ziel ist es, die Pfosten selbst oder gar den Pfostenträger mit speziellem Beton in den Erdboden einzubetten. Als Faustregel gilt, dass die Befestigung der Pfosten stärker vorgenommen werden sollte, je höher der Zaun ansich ist.

So kann Witterung und nicht zuletzt ein starker Winddruck gut ausgeglichen werden. Wer keine Zeit hat, der nutzt hierfür Ruck-Zuuck-Beton, welcher in der Regel nach 15-20 Minuten aushärtet und so einen schnellen Zaunaufbau zulässt.

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